Frauen Ernährung

Q? Wenn ich eine Proteindrink trinke wird mir immer schlecht!

A.
Sollten sie Proteinpulver in Kombination mit Milch als Getränk zu sich nehmen kann der Grund daher kommen.
Die Milch ist ein Konzentrat und durch die Inhaltsstoffe Laktose (Milchzucker) und den Bestandteil Caseinat kann es zu erheblichen Verdauungsproblemen führen. Mehr zur Thematik Milch, können sie unter www.milch-den-kuehen.de nachlesen.
Ein Tipp wäre nehmen sie Proteinpulver nur noch in Wasser zu sich, der Vorteil die Darmbelastung und die Verweildauer im Darmtrakt ist wesentlich geringer. Durch die Zufuhr in Wasser ist die Aufnahme Rate des Proteins wesentlich höher da der Verdauungsverlust geringer ausfällt.
 
Noch eine Möglichkeit wäre das sie sich die Analyse Ihres Proteins genau durchlesen, sollten die Bestandteil, kollagenes Protein, Milchprotein, Weizenprotein an erster Stelle stehen, wechseln sie zu einem Qualitativ hochwertigerem Protein, wo an erster Stelle Molkenproteinhydrolisat steht oder Whey Isolat bzw. eventuell eine Kombi aus Molkenproteinhydrolisat und Soja Isolat.
Dieses Proteine sind zwar etwas teuerer, durch die entlastung des Magen Darm Traktes und die dadurch resultierende höhere Aufnahme von Proteinen gleichen den Preis wieder aus. Die Qualität eines Proteins hängt unter anderem von den Rohstoffen ab und der Herstellungsweise.
  
Vermeiden sie kollagenes Protein das aus Schlachtabfällen besteht. Vorsicht bei Proteinen die wesentlich günstiger sind als die meisten anderen Anbieter.
 
Sollten sie trotz dem sie alle Punkte beachten, immer noch Problem haben,  mit der Verarbeitung von Proteinen, dann könnte eventuell eine Problematik der Darmflora vorhanden sein, die sie beim einem Facharzt kontrollieren lassen sollten.
Last but not least, Trinken sie einen Proteinshake nicht nach einer großen Mahlzeit, das entlastet Ihren Magen Darm Trakt erheblich.
 
Sportliche Grüße Ernährungsberater & Personaltrainer
 
Andreas Trienbacher

Q? Warum senkt sich mein Körperfettwert nicht obwohl ich L-Carnitin nehme?

A.
L-Carnetin wird leider sehr oft als Fatburner verkauft und angepriesen.
 
Leider stimmt die Aussage so nicht, L-Carnetin ist ein so genannter Zellmembran Öffner und ein Transportuer für Fettsäuren in die Muskelzelle zur Verwertung zu Energie.
 
Durch die Gabe von mindestens 1000- 2000 mg L-Carnetin, ist es möglich größere Mengen an Depotfett durch das Zellmembran der Fettzelle zu schleusen, gleichzeitig haftet das Depotfett am L- Carnetine Molekül und transportiert es in die Muskelzelle(Mitochondrien) zur Verarbeitung  in Form von Energie.
 
Grundvorrausetzung dafür das Carnetine funktioniert, ist unter anderem das Training und das grundsätzliche Ernährungsverhalten über den Tag sowie unmittelbar (ca. 1-2 Stunden vor dem Training und nach dem Training).
Sollten sie Tagsüber zu große Mengen an Kohlenhydrate  zu sich nehmen, wird während des Trainings im aeroben Bereich (Ausdauer Training in der Fettverbrennenden Zone)  immer zuerst die Kohlenhydrat Speicher geleert.
Bitte vermeiden sie 2 Stunden vor dem aeroben Training, jegliche Kohlenhydrat Zufuhr, bauen Sie Ihre Glykogenspeicher durch anaerobe Geräte Training und Freihanteltraining, mit hoher Wiederholungszahl (25-15), im Bereich von einer Reizzeit (Belastungszeit in sek. pro Satz) von 45 -75 sek. ab.
 
Achten sie darauf,  dass der Widerstand auf dem Trainingsgerät (Crosstrainer, Laufband, Sitzergometer) relativ niedrig ist und die Bewegungsfrequenz hoch.
 
Nach dem Training sollten Sie mindesten 1 Stunde keine Kohlenhydrate mehr zuführen, höchstens Aminosäuren in freier Form oder einen schnellverwertbaren Proteindrink aus Whey Isolat/Konzentrat.
 
Grundsätzlich sollte man wiessen das das beste Training bzw. die beste Trainingsplanung und die entsprechenden guten Supplemente nicht bringen, wenn ihr Ernährungsverhalten nicht angepasst wird.
 
Sportliche Grüße Ernährungsberater & Personaltrainer
 
Andreas Trienbacher

Q? Was bedeutet Low Carb?

A.
Bei Low Carb handelt es sich um einen sehr ursprüngliche Ernährungsform, leider wird Low Carb sehr oft missverstanden. Low Carb bedeutet,  dass nur noch so viel Kohlenhydrate zugeführt werden wie der Organismus für seine Gehirn- und muskuläre Tätigkeit /körperlicher Arbeit. Benötigt.
 
Leider verzehren sehr viele Menschen viel zu große Mengen an Kohlenhydrate und das auch noch in der falscher Form und zur falschen Tageszeit. Da immer mehr Menschen sitzende Tätigkeiten ausüben, führt die Kohlenhydratzufuhr in zu großen Mengen nur zu Übergewicht.  Dies hängt damit zusammen, dass man bei sitzenden Tätigkeiten einen viel geringeren Kohlehydratbedarf aufweist als bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten.
 
Die zuviel zugeführten Kohlehydrate werden eingelagert und dann umgeschichtet zu Depotfett was unweigerlich den Körperfettwert erhöht.
 
Dazu habe ich noch eine kleine Geschichte die das ganze recht logisch erklärt:
Das der Mensch in der Steinzeit einen sehr großen Teil seiner Energie in Form von Kohlehydraten aufgenommen hat ist eine Fehl-Information.
In der Steinzeit gab es vorwiegend Blätter, Wurzeln, Pilze und Beeren zu essen, es war also recht mühsam große Mengen an Kohlenhydrate zuzuführen.
 
Es gab keinen Nudeln, kein Brot, keine Haferflocken und auch sonst keine Getreide-Produkte oder gar Süßigkeiten. Hier war vielmehr die Zufuhr an Fleisch (gesundes Fleisch von Tieren die gesundes Futter verzehrt haben) im Vordergrund.
 
Low Carb hat mit einer Wunderdiät  nichts zu tun. Diese Ernährungsweise ist nicht gesundheitsschädlich, wenn sie individuell angepasst wird.
Low Carb bedeutet auch nicht, dass man auf alle Kohlenhydrate verzichtet, sondern, dass man die körpereigene Stoffwechsellage, das Alter, die berufliche Tätigkeit und die sportliche Zusatzbelastung berücksichtigt sollte.
 
Wer darauf achtet seinem Organismus die richtige Art der Kohlenhydrate, zur richtigen Tageszeit (Biorhythmus) zuzuführen und dabei nicht vergisst, dass der menschliche Gehirnstoffwechsel je nach Veranlagung und beruflicher Tätigkeit zwischen min. 80 - 100 g Kohlenhydrate verarbeitet ist auf dem richtigen Weg.
 
Low Carb bedeutet nicht Now Carb, wie immer muss das von Person zu Person individuell angepasst werden. Man sollte sich Gedanken darüber machen wie unsere Stoffwechselveranlagung aufgebaut ist. Wir funktionieren heute noch wie vor tausenden von Jahren. Die Stoffwechselabweichung beträgt 1,5 % zu der die wir vor 50000 Jahren gehabt haben, nur verzehren wir heute im Schnitt 10 mal mehr Kohlenhydrate (bei nur 5 % der Bewegung) und dann auch noch in einer ganz andern Form wie unser Organismus das eigentlich gewöhnt ist.
Wir waren mal Jäger und Sammler und mussten weite Strecken zurücklegen um Futter zu bekommen, nur gab es da kein Brot, keine Nudeln ecta. die ein Hochkonzentrat darstellen.
 
Die Fettzufuhr sollte bei einer Low Carb Ernährungsumstellung ebenfalls angepasst werden. Die Zufuhr sollte so gestaltet sein, dass man nicht nur auf die Zufuhr von gesättigten Fettsäuren in Form von tierischen Fett achtet. Es sollte vielmehr auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen gesättigten Fettsäuren, einfach ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigten Fettsäuren geachtet werden.
 
Bitte denken Sie daran, dass auch eine Low Carb Ernährungsumstellung immer individuell angepasst werden muss.
 
Sportliche Grüße
Ernährungsberater & Personaltrainer Andreas Trienbacher

Q? Warum sollte man anderst trainieren/essen wenn man hochwertige Nahrungsergänzungen benutzt

A.
Ernährungsweise/Trainingsweise während der hochwertigen Supplementierung.
Bei hochwertigen Nahrungsergänzungen handelt es sich nicht um Nahrungsersatz, das bedeutet, dass Ihre Basisernährung abgedeckt sein sollte. Als Basisernährung bezeichnet man die Grundzufuhr an Nährstoffen für den täglichen Bedarf. Sollte dies nicht gewährleistet sein, hat die Nahrungsergänzung keine große Chance, weil dann ein großer Teil der Nahrungsergänzung zur Deckung des täglichen Grundbedarfs genutzt wird und somit als NAHRUNGSERGÄNZUNG für den zusätzlichen Sportbedarf nur zu kleinem Teil zum Zuge kommt.
 
Ihr Ernährungsverhalten sollte bei einer Zielorientierung Muskelmasse- Zunahme folgender Maßen gestaltet sein. 5-6 Mahlzeiten pro Tag. Pro kg Körpergewicht1,5g – 2,5 g Protein. ( 12 Wochen max.) Je nach Stoffwechsel sollten zwischen 1,5 g - 5,0 g in machen Sonderfällen (Schwerstarbeiter) bis zu 8,0 g Kohlenhydrate in komplexer Form (Vollwert, Vollkorn, niedriger Glykämischen Index) zugeführt werden.
 
Fett sollte nicht aus der Nahrung verbannt werden. Fett sollte zu einem Drittel aus tierischem Fett bestehen und zwei Drittel aus pflanzlichen Fett wobei man auf eine erhöhte Zufuhr an Omega 3 Fettsäuren achten sollte. Die Menge an Fett ist abhängig vom Stoffwechsel und Berufsbild und natürlich auch von der Menge an den zu geführten Kohlenhydraten.
 
Protein sollte aus folgenden Komponenten zusammengesetzt werden. Huhn, Pute, Fisch, Eier ohne Eigelb bzw. wenig Eigelb, Magerquark bis 1,5 % Fett, Magerjogurt bis 1,5 % Fett. Pflanzliches Protein in Form von Soja, Erbsen, Bohnen, Mais (sind auch Kohlenhydrate enthalten). Kohlenhydrate sollten vorwiegend in Form von Vollwertprodukten verzehrt werden wie z.B. Vollkornnudeln, Vollwertreis, Vollwert Haferflocken, Müsli ohne Zuckerzusatz, Vollkornbrot, Kartoffeln wenn möglich mit Schale, Ebli.
 
Bitte vermeiden Sie die Zufuhr von Einfachzucker und Weißmehlprodukten. Gestalten Sie Ihre Kohlenhydratzufuhr so, dass Sie bis zum frühen Nachmittag die meisten Kohlenhydrate zuführen und gegen den späten Nachmittag nur sehr wenig Kohlenhydrate zuführen. Kurzkettige Kohlenhydrat-Drinks sollte man nur kurz vor dem Training zuführen oder kurz nach dem Training um die Kohlenhydrat-Speicher zu schonen, ist aber auch wieder von Stoffwechsel zu Stoffwechsel unterschiedlich.
 
Fett bitte zusätzlich in Form von Kaltgepressten Ölen verzehren. Olivenöl und Leinöl wie auch Rapsöl zum Salat wie auch Rapsöl/Walnussöl/Olivenöl zum Braten.  Das Leinöl  nimmt eine Sonderstellung ein durch den sehr hohen Gehalt an Omega 3 Fettsäuren, es kann  in den Protein-Shake eingemischt werden. Bitte alle Öle in Nativem (Erstpressung) Zustand. Bitte vergessen Sie nicht, dass Sie pro Tag je nach Körpergewicht, Stoffwechsel, Trainingsplan, Berufsbild zwischen 2,5-5 Liter Wasser zuführen.
 
Diese Informationen dienen zur Grundorientierung und sollte, damit Ihr Trainingsziel erreicht wird, auf die einzelne Person abgestimmt werden.
 
Sportliche Grüße
 
Personaltrainer & Ernährungsberater  

Q? Ich würde gerne Aminosäuren nehmen möchte aber nicht zu muskulös werden.

A.
Sie müssen sich als Frau bei einer sinnvollen Zufuhr von Aminosäure keine Sorgen machen dass Sie zu große Mengen an Muskelmasse aufbauen. Für den Aufbau an Muskelmasse benötigt man außer Aminosäuren noch einige andere Dinge wie z.B. den entsprechenden Hormonhaushalt. Mit mehr männlichen Hormonen, was bei einer Frau in Normalzuständen nie der Fall ist, außer man hilft hormonell nach, einer anderen Trainingtechnik wie das typische Frauentraining, eine erhöhte Zufuhr von allen Nährstoffen nicht nur die der Aminosäuren, beim Training wesentlich größere Gewichte. 
 
Wenn Sie das alles nicht beabsichtigen zu tun, werden Sie definitiv mit der Zufuhr von hochwertigen Aminosäuren in freier, flüssiger Form oder in Kapsel bzw. Tabellenform im wesentlichen nur Vorteile haben. Ihr Bindengewebe kann sich festigen, ihr Körper kann mehr Wachstumshormone synthetisieren (Anti-Aging) die Haut wird dadurch besser versorgt, die Zellregeneration wird beschleunigt, das Haarwachstum wird beschleunigt, die Fingernägel werden fester, die körperlichen Belastungsfähigkeit steigt. Ihre allgemeine muskuläre Situation wird verbessert was wiederum den Vorteil mit sich bringt, ein aktiver Muskel ist ein Garant für einen guten funktionsfähigen Stoffwechsel.
 
Wunderpillen gibt es auch in diesem Fall keine, ist die Grundversorgung aller Nährstoffe nicht geregelt kann das ein paar Gramm Aminosäuren auch nicht Wettmachen. Der Garant für einen Erfolg liegt immer in der Kombination ausgewogene Basisernährung, hochwertige Nahrungsergänzung und der individuelle Trainingplan.
 
P.S: Es gibt Namhafte Kosmetik Hersteller die Ihre Produkte als Anti-Aging anpreisen und völlig überteuert verkaufen, im diesen Kosmetikartikel sind unter anderem Aminosäuren beinhaltet, in sehr geringen Dosierungen.  
 
Sportliche Grüße Andreas Trienbacher

Q? Wie bekomme ich meine Problemzonen in den Griff?

A.
Sie sollten auf gar keinen Fall den Fehler begehen ihr Wohlfühlgewicht per Hungern herbeizuführen.
 
Man erlebt als Personaltrainer immer wieder, dass sich vorwiegend Frauen unrealistische Ziele setzen. Sehr oft sind die weiblichen Zonen Hüfte/Po/Oberschenkel sehr ausgeprägt, parallel dazu ist die Oberweite im Verhältnis zu klein. Um diese hartnäckigen Problemzonen in den Griff zu bekommen wählen die meisten den falschen Weg. Es wird gehungert, die Kalorienzufuhr wird drastisch reduziert und es wird Fettstoffwechseltraining -Cardiotraining bis zum Abwinken absolviert.
 
Leider stellen die meisten Frauen nach einem gewissen Zeitraum fest, dass das Gewicht sinkt und der Umfang geringer wird aber leider auch im erheblichen Maße an der Oberweite. Das Problem liegt daran, dass die weibliche Brust zum allergrößten Teil aus Fett und Gewebewasser besteht. Also wird bei einer Unterzufuhr an Kalorien auch in diesem Bereich das Depotfett reduziert. Durch die Tatsache, dass die Brust schon klein war bleibt das Verhältnis Brust/Hüfte gleich nur der Umfang wird weniger. In der Kleidung lässt es sich noch kaschieren, Nackt hingegen ertragen es viele Frauen nicht bzw. sind sehr unzufrieden mit dem Ergebnis.
 
Dieses Problem sollte man folgendermaßen angehen.
1.die Ernährung muss strukturiert werden, der Organismus sollte die Nährstoffe bekommen die er benötigt um alle Stoffwechselfunktionen aufrecht zu erhalten. Wichtig hierbei ist die ausreichende Versorgung mit allen Mikronährstoffen in Form von Spurenelemente, Mineralstoffe, Vitamine, Enzyme, Aminosäuren und den wichtigsten Fettsäuren, Einfach und Mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
 
2. der Sport sollte eine Kombination aus Fettstoffwechseltraining/Ausdauertraining in Verbindung mit einem Problemzonen-Training an Geräten sein. Der Vorteil liegt darin, dass durch die Kombination dieser Trainingsarten nicht nur Fett abgebaut wird, sondern das Gewebe gestrafft wird.
 
3. der Zeitfaktor spielt eine große Rolle. Der menschliche Organismus trägt diese Fettzellen in den meisten Fällen schon seit Jahren, manchmal auch seit Jahrzehenten mit sich herum, da ist es ein Irrglaube, dass man diesen Bereich innerhalb kürzester Zeit in den Griff bekommt.
 
4.zur Ernähung kommt dann noch das richtige trinken dazu. Eine zu geringe Wasserzufuhr führt zu Wassereinlagerung. Trinken Sie ausreichend über den Tag verteilt so, dass ihr Organismus das Wasser nicht zurückhalten muss.
 
5. Es gibt keine Wunderpillen, nur die Kombination von der richtigen Bewegung, Ernährungsumstellung, ausreichend Flüssigkeitszufuhr und den entsprechenden Nahrungsergänzungen, wie L-Carnitine, Carni-Fit, Speed (Grüntee. Guarana Extrakt) Free Form Aminos, Fat-Attack, BCAAS verzweikettigte Aminosäuren, hochwertige Protein-Shakes führen zum Erfolg.
 
 
Wie Sie sicherlich bemerkt haben, handelt es sich um ein sehr umfangreiches Thema bei dem man mit eigenem Wissen sehr oft nicht zum Ziel kommt. Mein Tipp, gönnen Sie sich eine Beratung eines ausgebildeten Personaltrainers mit langer Berufserfahrung , Sie werden sehen, dass Sie innerhalb von kürzester Zeit Ihrem Ziel näher sind als je zuvor und das mit wesentlich geringerem Aufwand.
 
Sportliche Grüße
Personaltrainer & Ernährungsberater, Andreas Trienbacher 

Q? Problemzonen nur Operation?

A.
Hallo Herr Trienbacher 
 
Ist es richtig das Problemzonen bei Frauen und Männern ja selbst den härteren Diäten.   widerstehen Sind da kosmetische OP's (Lipusuktion) angesagt oder muss die Diät dann nur NOCH härter sein? 
 
Ich selber bin laut Caliper bei ca. 7% aber im Leben nicht mal in der Nähe dessen was mir gefallen würde ... vor allem am Bauch... Da kann ich - das ist die einzige Stelle - noch richtig was zwischen die Finger kriegen 
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
Hallo, 
 
wie du bei meinen Athleten wie z.B Sandro F. und Andreas B. gesehen hast ist diese Aussagen das man Problemzonen nicht in den Griff bekommt nicht richtig. Dieses Aussage wird von Personen getroffen die eine richtige Reduktionsdiät weder durchgeführt haben, noch das sie die Art wie man so was durchführt, kennen. 
 
Natürlich ist die Grundvoraussetzung für einen Erfolg unter anderem die Disziplin und die gibt es weder in Tabletten noch in Spritzen Form. 
Durch dir geschickte Kombi von Ernährung mit Sport (Krafttraining/Cardiotraining) und den entsprechenden Supplementen ist alles möglich. 
 
Was man operieren muss, ist wenn eine Person extrem viel Gewicht verloren hat die überdehnte und somit überschüssige Haut. 
 
Was dein Wert von 7 % anbetrifft ist es schwer darüber einen Statement abzugeben da die Calibermessungen sehr ungenau sind, bei dieser Messung wird das extrazelluläre Wasser mit gemessen und das hat mit Depotfett nichts zu tun. Dazu kommt noch die Tatsache das der Bauchmuskel eine gewisse Tiefe (Muskelvolumen) aufweisen muss, ansonsten nutzt auch der geringste KF Wert nichts. 
 
Sportliche Grüße 
 
Andreas Trienbacher

Q? Diät / Fatburner?

A.
Hi
 
echt Respekt vor dir und deiner Arbeit mit deinen Freizeit wie auch Wettkampfathleten.
 
Ich hätte mal eine Frage ich habe meine Essgewohnheit nach 4 Jahren dauerhaft Low Fat Diät auf Anabole Diät (Keto) auf Dauer umgestellt, was ziemlich gut klappt. 
Nur bei dem Körperfettanteil senken stagnierte es auf einmal deswegen meine erste Richtige Masse Phase mit der Atkinsdiät bei 2800 kcal. 
 
So jetzt zum Thema wenn ich in ca. 2 Monaten wieder zur Definition übergehe, was würdest du mir Vorschlagen als Fat Burner einzusetzen der aber nicht zu extreme Nervosität mit bringt.
  
Danke Gruß 
 
Hallo
 
alle meine Athleten wie ich auch selbst benutzten je nach Körpergewicht und KF Anteil, 1500 mg Carnitin, Grüntee Guarana Extrakt 2000 mg, L-Tyrosine 1500 - 200m mg, L-Arginine ca. 4000-5000 mg, CLA ca. 2500 -3000 mg, zum Training Pyruvat ca. 1500 -2000 mg. 
 
Als diese Supps werden auf den Tag verteilt so das ca. alle 4 Stunden wenn die Wirkung nachlässt eine neue Dosierung verzehrt wird, Die mg Angaben sind die Gesamt mg Angaben auf den ganzen Tag gesehen. 
 
Alle Athleten führen ein Fettstoffwechselintervall Training durch, 5 min Hf 65 % max. Frequenz 1-2 min 85-90 % Hf max. Frequenz. 
Wenn möglich wird das Fettstoffwechsel morgen auf nüchternen Magen oder direkt nach dem anaeroben orientiertem Krafttraining absolviert. 
Je nach KF Stand wird das Intervall Training dann bei geringerem KF Anteil zum reinem 65 % Fettstoffwechseltraining mit hoher Tretfrequenz aber niedrigem Tretwiderstand. 
 
Beste Grüße 
 
Andreas Trienbacher

Q? Der Darm

A.

Ein großer Anteil unseres Wohlbefindens steht in direktem Zusammenhang mit der Funktionsfähigkeit unseres Darmes. Der Darm ist sehr empfindlich gegenüber Stress, chemischen Zusatzstoffen, schlechten Essgewohnheiten und kann sehr schnell aus dem Gleichgewicht gebracht werden.

Die Folge, Darmbeschwerden, Verdauungsstörungen die sich in Verstopfungen, wie auch in Durchfällen äußern können. Der Darm hat nicht nur seine Funktion als ein Hauptbestandteil der Verdauungsorgane, sondern der Darm ist der größte Anteil (ca. 80 %) unserer Immunorgane. Die Gesamtfläche des Darmes beträgt 300 Quadratmeter, theoretisch ist es möglich, dass über diese gesamte Fläche Nährstoffe aufgenommen werden können, unter der Voraussetzung, dass die Darmflora intakt ist.

Bei Studien wurde nachgewiesen, dass bei einem großen Anteil der Bevölkerung die Darmflora nicht mehr intakt ist. Die Ursache liegt in erster Hinsicht am unausgewogenen Ernährungsverhalten in Kombination mit zu viel Stress und Umwelteinflüssen. Eine gesunde Darmflora ist in der Lage, die Ansiedlung von pathogenen Keimen zu verhindern und hemmt auf diese Weise die Entstehung von Infektionen.

Dazu fungiert der menschliche Darm noch als Entgiftungsorgan, das Stoffwechselabfallprodukte, die mit der Gallenflüssigkeit abgegeben werden, ausscheidet. Sollte die Verdauung gestört sein, entsteht das Risiko, dass diese Produkte in den Organismus gelangen können, wo sie in der Lage sind, auf Dauer Schäden anzurichten.

Für die Gesundheit ist ein funktionsfähiger Darm unentbehrlich.

Die intakte Schleimhautoberfläche (Darmmukosa) ist die Grundvoraussetzung für den Schutz vor Darmerkrankungen und Allergien. Ist die Darmmukosa intakt, verhindert sie die übermäßige Konfrontation mit pathogenen Keimen.

Wird die Darmmukosa, bedingt durch eine nicht artgerechte Ernährung, wie auch durch Medikamentengabe (Antibiotika, Kortikoide, Immunsuppressiva) gestört, gerät sie aus dem Gleichgewicht.

Durch eine ausgewogene Ernährung, die aus naturbelassenen Lebensmitteln besteht, ist es möglich, die Darmmukosa entsprechend zu stabilisieren. Darmprobleme wie Verdauungsstörungen trifft man vorwiegend bei der modernen Zivilisation an, Naturvölker bleiben von diesen Symptomen verschont. In der Regel häufen sich die Darmprobleme mit dem Älter werden und dem damit verbundenen stetigen Verzehr von industriell gefertigter Schonkost ohne vollständige Inhaltsstoffe, dafür aber mit Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffen, Aromen und sonstigen körperfremden Organismen.

Im Darm sind über 1000 Bakterien [ca. 100 Billionen ] mit mehr als 500 Spezies angesiedelt und diese Bakterienstämme wollen artgerecht ernährt werden. Diese Vielzahl von Bakterien bilden in der Regel ein stabiles Ökosystem das einwandfrei funktioniert, wenn man die Grundregeln einer gesunden Ernährung berücksichtigt. Im modernen Zeitalter wird der menschliche Organismus immer häufiger mit Umweltgiften sowie beruflichem Stress (Erfolgsdruck), wie auch zum Teil durch unsinnige

Medikamentengabe konfrontiert. Eine intakte Darmflora ist in der Lage, diese Zustände zu ertragen, nicht aber der sensible, mit guten Bakterienstämmen unterbesiedelte, Darm des modernen Manschens.

Um ein gesundes Gleichgewicht der Darmflora herzustellen, ist es sinnvoll, den Darm durch Zufuhr an Probiotischen Keimen (Milchsäurebakterien wie auch Laktobazillen (L. acidophilus, L.Casei sowie Bifidobakterien, (B. bifidum, B.longum), wie auch durch den regelmäßigen Verzehr von ballaststoffreichen Lebensmitteln zu unterstützen.

Die Industrie hat erkannt, dass dieses Problem immer mehr zunimmt und entsprechend reagiert, indem sie pre- und probiotische Joghurte in rauer Menge herstellt und mit entsprechend übertriebenen Werbeslogans damit wirbt. Es wäre schön, wenn es so einfach wäre, dass wir einfach nur einen Joghurt verzehren und die Welt ist wieder in Ordnung. Was man nicht vergessen darf ist, dass diese Joghurte haltbar gemacht werden müssen. Somit ist nachweislich nur noch ein kleiner Anteil der Milchsäurebakterien  wie auch Laktobazillen aktiv. Wer dazu noch weiß, dass nur bis 5 % der Lactobacillus acidophilus und bis 30 % der Bifidusbakterien die unteren Darmabschnitte erreichen, weiß, dass der alleinige Verzehr von einem industriell gefertigten pre- und probiotischen Joghurt nicht im mindesten das erreicht, was in den Werbeaussagen propagiert wird.

Nur durch die Umstellung zu einem gesunden Lebensstil (gesunde, so gut wie möglich naturbelassene, Ernährung, sportliche Aktivität, weniger unsinnige Medikamente, weniger negativer Stress) ist es möglich, diesem Problem Herr zu werden. Dazu gibt es noch einen Hersteller, der die Rohsubstanz für ein gesundes Pre-/Probiotisches Joghurt, das man selbst herstellen darf/kann/muss, liefert, so dass die gesamte Thematik abgerundet ist.

Durch diese Kombination, gesunder Lebensstil was Essen und Bewegung anbetrifft, dazu eine funktionelle Nahrungsergänzung, wie erwähnt, ergibt unter dem Strich einen gesunden Darm, der uns bis ins hohe Alter aktiv mit hoher Lebensqualität gesund alt werden lässt.

Nur ein gesunder Darm ist in der Lage, auch gesunde Lebensmittel zu verwerten.

Gesunde Grüße Andreas Trienbacher